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Projekt Spurensuche 2017

"Wenn Bilder sprechen lernen"

Was bedeutet eigentlich Heimat? Mit welchen Orten verbinden wir unsere Idee von Zuhause? Welchen gemeinsamen Blick auf ihre Stadt entwickeln Menschen, deren Lebenszeit ganze zwei Generationen an Erfahrungen, Wünschen und Gedanken auseinander liegt?

Kinder und Erwachsene trafen sich und tauschten sich zu verschiedensten Themen aus. Hauptthema waren die Lieblingsorte und Lieblingsbeschäftigungen in der Stadt Reichenbach. So wurde berichtet, wie und wo jeder einzelne seine Freizeit früher verbrachte und wo die Jugendlichen sich heute aufhalten.

Es wurde geforscht mit Papier, Stiften, Fotoapparaten und dem Aufnahmegerät in der Tasche und in zwei intensiven Monaten zum ganz eigenen Erinnerungsschatz und zu dem, was an kollektiven Erinnerungsstücken in ihrer Heimatstadt Reichenbach verborgen ist.

Daraus entstand ein 26-teiliges Memoryspiel, dass sich mit insgesamt 13 spannenden Orten in und um Reichenbach herum beschäftigt.

Das herausfordernde an dem Spiel ist, dass die Spieler*innen zwar aufgefordert sind immer nach zwei gleichen Orten Ausschau zu halten, aber einmal ist der gesuchte Ort gezeichnet und ein anderes Mal fotografiert. Das lässt natürlich viel Platz zum raten, vor allem wenn die Spielemenschen vielleicht gar nicht aus Reichenbach kommen.

Über die dazugehörige Hörstation oder über den nebenstehenden Link können ein paar spannende Aufnahmen zu den Orten und der Lebenswelt der Projektteilnehmer*innen angehört werden, um damit den ein oder anderen Hinweis zu den einzelnen Memorystückchen zu finden.

Das Projekt wurde durch die Medienkünstlerin, Franziska Barth begleitet und in Kooperation mit dem Jugendzentrum durchgeführt.

Das Jugendprogramm SPURENSUCHE ist ein Programm der Sächsischen Jugendstiftung und wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.